Die Postgradualen Studiengänge in Psychotherapie (PSP) sind Trägerin der vierjährigen, berufsbegleitenden Weiterbildung, welche zur Erlangung des Eidgenössischen Fachtitels (eidgenössisch anerkannte/r Psychotherapeut/in) führt. Die Weiterbildung orientiert sich am Psychologieberufegesetz (PsyG) und ist vom Bundesamt für Gesundheit  (BAG) ordentlich akkreditiert. Der Abschluss berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung "eidgenössisch anerkannte/r Psychotherapeut/in". Dieser ist Grundlage für die Erlangung von kantonalen Praxisbewilligungen sowie für den Zugang auf die Liste der Krankenversicherer im Bereich der Zusatzversicherungen. Die Weiterbildung kann mit den Schwerpunkten Erwachsene beziehungsweise Kinder und Jugendliche absolviert werden.

Die Fakultät für Psychologie der Universität Basel ist Anbieterin des vierjährigen, berufsbegleitenden Masterstudienganges in Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem Schwerpunkt. Zugelassen werden Psychologinnen und Psychologen sowie Medizinerinnen und Mediziner mit Universitätsabschluss. Die im MAS absolvierten Studieninhalte werden von den PSP für die Erlangung des eidgenössischen Fachtitels angerechnet. Der MAS kann mit den Schwerpunkten Erwachsene beziehungsweise Kinder und Jugendliche absolviert werden.
Der CAS in Psychopathologie und psychiatrischer Diagnostik ist ebenfalls berufsbegleitend konzipiert und dauert ein Jahr. Formal dient er dem Erwerb der Kenntnisse in Psychopathalogie, welche das Psychologieberufegesetz (PsyG) als Voraussetzung für die Erlangung des eidgenössischen Fachtitels definiert.

Die Studiengänge werden in Zusammenarbeit mit den Advanced Studies der Universität Basel organisiert und durchgeführt.
Die obigen Weiterbildungsabschlüsse sind Elemente für den Erwerb von Fachtiteln der Standesorganisationen (FSP respektive FMH).