Studienelemente

Workshops
In den Lehrveranstaltungen werden theoretische Kenntnisse (Grundlagen, Indikationsstellung, Therapieverläufe und Evaluation) sowie praktische Kenntnisse (Methodentraining und therapeutische Techniken) vermittelt. Dabei werden störungsspezifische und störungsübergreifende Lehrveranstaltungen angeboten. Die Workshops finden in der Regel zusammen mit Teilnehmenden der Weiterbildung für Psychologinnen und Psychologen sowie weiteren interessierten Fachpersonen statt.

Supervision
Die Supervision unterstützt den Transfer gelernter Techniken in die eigene therapeutische Arbeit durch Entwickeln von adäquaten Behandlungsstrategien und optimalen Beziehungsgestaltungen. Sie dient der Reflexion über das eigene therapeutische Handeln und soll insbesondere die als schwierig erlebten Therapiesituationen zu Lernsituationen machen. Daraus gewonnene Erkenntnisse und Erfahrungen sollen unter spezieller Berücksichtigung eigener Anteile auf diese Weise nutzbar gemacht werden, um die bestmögliche auf die Klientinnen und Klienten zugeschnittene Behandlung zu gewährleisten.

Selbsterfahrung
Die Selbsterfahrung dient den Weiterbildungsteilnehmenden dazu, sich in ihrem Beziehungsverhalten besser kennen zu lernen. Sie widmet sich der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und soll den Weiterbildungsteilnehmenden die Möglichkeit bieten, eigene Themen zu bearbeiten. Des Weiteren bietet sie Möglichkeiten, den therapeutischen Prozess auch aus der Klientinnen- bzw. Klientenperspektive zu erleben und somit das Verständnis für Klientinnen und Klienten in der therapeutischen Situation zu fördern.

Eigene therapeutische Tätigkeit und Fallberichte
Die eigene therapeutische Tätigkeit beinhaltet psychotherapeutisches Arbeiten mit Patientinnen und Patienten. Sie kann im Rahmen einer institutionellen Anstellung oder in privater Praxistätigkeit im Einzel- und Mehrpersonensetting erfolgen. Die Tätigkeit wird in der Einzel- und Gruppensupervision durch die Supervisorinnen bzw. Supervisoren in Anzahl Fälle und Anzahl besprochener Therapiestunden festgehalten und wird mit drei Fallberichten über durchgeführte Therapien dokumentiert. Es müssen insgesamt 300 Psychotherapiesitzungen nachgewiesen werden, davon zwei längere Therapien von mindestens jeweils 40 Sitzungen.