Veranstaltung

12.01.2018 bis 13.01.2018

1718.315.1 Paartherapie bei Prof. Dr. phil. G. Bodenmann

Im ersten Teil der Weiterbildungsveranstaltung wird die Bedeutung der Paartherapie oder des Einbezugs des Partners in die Behandlung von psychischen Störungen am Beispiel der Depression illustriert. Anschließend wird in die klassischen Methoden der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Paartherapie (Reiziprozitätstraining, Kommunikationstraining, Problemlösetraining) eingeführt, wobei ein besonderes Gewicht auf den bewältigungsorientierten Ansatz gelegt wird. Hier geht es darum, den Einfluss von paar-externem Stress auf das Funktionsniveau des Paares besser verstehen zu lernen, dem Paar ein psycho-edukatives Erklärungsmodell zu diesem Zusammenspiel zu geben und Copingprozesse im Paar zu fördern. Der Ansatz von Bodenmann zur Förderung von stressbezogener Selbstöffnung und des dyadischen Copings (3-Phasen-Methode) wird vertiefend dargestellt.

Ziele
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen ein empirisch fundiertes Verständnis von Partnerschaftsstörungen erhalten, wesentliche Elemente einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Paartherapie sowie deren neuere Entwicklung kennen und anwenden können. Es wird anhand von Fallbeispielen und mit praktischen Übungen gearbeitet.

Literatur
· Bodenmann, G. (2012). Verhaltenstherapie mit Paaren. Ein bewältigungsorientierter Ansatz.  Bern: Huber.

· Bodenmann, G. (2015). Bevor der Stress uns scheidet. Resilienz in der Partnerschaft. Bern: Huber.

· Bodenmann, G. & Fux Brändli, C. (2015). Was Paare stark macht. (4. Auflage). Zürich: Beobachter Edition.

 

Fr, 12.01.2018 13:00 - 17:00 Uhr
Sa, 13.01.2018 09:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00 Uhr

Kursleitung: Prof. Dr. phil. G. Bodenmann
Kosten: CHF 360.-
Kursort: Universitäre Psychiatrische Kliniken, Wilhelm Klein-Str. 27, 4012 Basel


Zuletzt geändert: 17.02.2017 - 15:17